Artikelsammlung zum Thema „Wissenschaftsprekariat“

In der letzten Zeit gab es in verschiedenen (größeren) Medien Artikel zu den Missständen an deutschen Universitäten. Schwerpunktmäßig ging es um die unstetigen Beschäftigungverhältnisse für Wissenschaftler und die daraus resultierende unsicheren Zukunftsaussichten für den Großteil der Forscher in Deutschland.

In einem FAZ-Artikel zeigten Björn Brembs und Axel Brennicke, wie ein aufgeblähter Verwaltungsapparat Resourcen für die eigentliche Wissenschaft frisst.

Das Laborjournal griff den Artikel auf und erweiterte ihn um ein paar Aspekte. So wurde unter anderem vorgeschlagen von den großen Wissenschaft-Projekten (als Beispiel wurde das als Millionengrab kritisierten ENCODE-Projekt genannt) Abstand zu nehmen und stattdessen mehr kleinere Projekte zu finanzieren.

Die Zeit lud „[e]lf der besten Nachwuchsforscher“ ein ihr Leid zu klagen.

Auch die taz ging das Thema an und schilderte die Probleme mit und durch die Zeitverträge, auf denen Wissenschaftler vornehmlich sitzen.

Matthias und ich haben gestern eine neue Folge Open Science Radio aufgenommen, die wahrscheinlich im Laufe des Abends online gehen wird. Dabei wies er mich darauf hin, dass unsere Podcast-Kollegen von Methodisch Inkorrekt auch Ihre persönlichen Meinungen zu diesem Thema zum besten geben haben. Man darf sich auf ein paar Schmankerl zu bürokratiebedingte Hürden im Forscheralltag freuen.